Erich Pammer hat den IKT-Lehrenden der PH OÖ heute einen interessanten Überblick über Barrierefreiheit gegeben.  Vielen Dank dafür! Ungefähr 70% der Behinderungen sind Lernbehinderungen. Lehrer/innen müssen daher Arbeitsblätter  für diverse Lernbeeinträchtigungen anpassen können (siehe Beispiel Batterie und Strom). Wichtigstes Kriterium ist „einfache Sprache“.

Empfehlenswerte Lernsoftware ist

  • Budenberg Lernsoftware 5/13  www.budenberg.de (330 €)
  • Lernwerkstatt  www.medienwerkstatt-online.de (179 €)
  • Antolin  (Einjahreslizenz um 190 €)
  • Das iPad der 4. Generation mit Retina-Display, 64GB und Wi-Fi (in Schwarz) kostet inklusive dem App webtalker 820 €.

Im Anschluss an den Vortrag diskutierten wir über den pädagogischen Einsatz von Tablets. Wir unterscheiden 2 Einsatzbereiche technologiegestützten Lehrens und Lernens:

  • Pflichtschuldidaktik: Wie können die Technologien pädagogisch „richtig“ in den Fachdidaktiken der Ausbildung und in weiterer Folge im Schulunterricht eingesetzt werden?
  • Hochschuldidaktik: Wie können die Technologien für das Lehren und Lernen im Studienalltag an der PH eingesetzt werden? Wie können mit den Technologien die Selbststeuerung des Lernens, die Aneignung von Wissen und der individualisierte Aufbau von Kompetenzen unterstützt werden?

Obwohl wir die hochschuldidaktische Zukunft in der Strategie „bring your own device“ sehen, kamen wir zum Schluss, dass die Anschaffung von 20 Tablets für den Lehrbereich der Hochschule auf Basis Android (wegen WebRTC) ohne SIM-Karte  Sinn macht für:

  • das Lernen (fach-)didaktischer Anwendungen, wie z.B. Handwriting für die Grundschule oder für  Serious Game Based Learning, EDU-Puzzle 2.0
  • die Bereitstellung erforderlicher Hardware zum schulpraktischen Einsatz für Praxisklassen von Studierenden (inkl. Powerline Adapter?)

Als strategische Maßnahmen zum Erzeugen einer breiten „E-Learning-Dynamik“ haben wir diskutiert

  • Medientag mit Überblicksvorträgen über Einsatzbereiche zu Studienbeginn
  • Diskussion im Philosophikum über Chancen und Risken vom Technologieeinsatz in der Schule (vgl. Handyverbot an Schulen)
  • Fallbearbeitungen: Gegenüberstellen herkömmlicher Methoden und technologiegestützter Methoden

Wie kommen die hochschuldidaktischen Denkansätze von technologiegestützten Lernmethoden in die Diskurse zu den  Curriculumentwicklungen? Fragen über Fragen, die uns herausfordern, um die „richtigen Wege“ zu beschreiten.

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